Jetzt noch Ansprüche gegen VW durchsetzen – Ende 2018 droht Verjährung

Es ist mittlerweile gut drei Jahre her, als der Volkswagen-Konzern öffentlich eingeräumt hat, Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen massiv manipuliert zu haben. Der Automobil-Gigant hat Millionen Autos mit verbotenen Abschalteinrichtungen verkauft – der Beginn des „Abgasskandals“.

Wenn Sie Ihre Schadensersatzansprüche gegen Volkswagen noch nicht durchgesetzt haben, dann drängt die Zeit. Die Verjährungsfrist beträgt ab Bekanntwerden 3 Jahre zum Jahresende. Für Modelle, bei denen der Abgas-Betrug also 2015 bekannt wurde, tritt Ende 2018 Verjährung ein.

Keine Zeit mehr verschwenden und jetzt handeln

Wer bis zum 31.12.2018 keine Klage gegen VW eingereicht hat, muss  dann wohl endgültig in die Röhre gucken und bleibt auf dem Schaden sitzen, den VW angerichtet hat. In Anbetracht von Diesel-Fahrverboten und der Möglichkeit massiver Wertverluste für betroffene Diesel-Fahrzeuge, sollten Betroffene also noch schnell handeln, bevor es zu spät ist.

Die Kanzlei Bödecker kann auf weitreichende Erfahrung in Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal zurückblicken und berät und vertritt bundesweit Geschädigte im VW-Abgasskandal. Gerne prüfen wir auch Ihre Rechte kostenlos und unverbindlich.

Musterfeststellungsklage zu langwierig

Für alle geprellten VW-Kunden ist die in den Medien gerade gehypte Musterfeststellungsklage keine echte Alternative. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen rechnet mit dem Abschluss des Musterverfahrens frühestens im Jahr 2022. Anschließend muss dann jeder Betroffene noch seinen Individualprozess mit ungewisser Dauer führen. Solange können jedoch viele Autofahrer nicht warten. Angedrohte Stilllegungen der betroffenen Fahrzeuge und die bis dahin zunehmenden Diesel-Fahrverbote in vielen deutschen Städten dulden keinen Aufschub. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen empfiehlt daher allen Betroffenen, die rechtsschutzversichert sind, nicht auf die langwierige Musterfeststellungsklage zu warten, sondern unmittelbar selbst zu klagen.

Gute Chancen vor Gericht

Aktuell haben die meisten betroffenen Kunden gute Chance auf eine finanzielle Entschädigung, wenn Sie vor Gericht klagen. Der Volkswagen-Konzern strebt in der Regel Vergleiche an, bevor es zu Urteilen von Oberlandesgerichten kommt. Man möchte so Präzedenzfälle vermeiden und das Thema in der Öffentlichkeit möglichst klein zu halten.